Montag, 29. Oktober 2007

Wieder auf dem Damm!

So, da bin ich wieder - und das mit viiiiel neuer Energie!
Das könnte nicht zuletzt an all dem liegen, was ich in der letzten Woche so erlebt habe...

Wie ich ja schon im vorrausgegangenen Eintrag angedeutet habe, überlege ich mir umzuziehen. Meine Wohnung ist in Ordnung, die Familie ok, aber es gibt da doch so ein paar Dinge, die mich stören.
Hm, was eigentlich?...
Vielleicht sind es die Umstände, in welchen ich lebe: Löcher in den Fenstern, ein stinkendes Bad (Abfluss...), kahle Wände und Böden, keine Heizung usw. In meinem kleinen "Apartment" habe ich leider keine Küche und es funktioniert nicht einmal die Hälfte der Steckdosen. Aber immerhin habe ich Strom und warmes Wasser!
In den letzten Tagen habe ich mich aber nun doch mal aufgemacht mir ein paar Wohnungen anzuschauen, nur um einen Eindruck zu gewinnen. Jede (!) war deutlich komfortabler als meine und meistens nicht teruer, wenn nicht sogar billiger als die, in der ich momentan wohne (die Kirche zahlt 200$ für meine Unterkunft).
Da kommen schon Zweifel auf...

In der Schule läuft nach wie vor alles seinen gewohnten Gang.
... Naja, fast. In Beit Sahour an der lutherischen Schule habe ich die 10. Klasse abgegeben. Warum? Ich denke nicht, dass es Aufgabe eines Frewilligen ist Klassen alleine zu unterrichten! Ich bin hier, um im Unterricht zu helfen oder wo ich sonst gebraucht werde (Verwaltung, Kindergarten...) oder auch mal eine Stunde zu machen, aber ich bin kein ausgebildeter Lehrer! Ja, natürlich hätte ich die Klasse weiter unterrichten können, es als Herausforderung sehen usw., aber es ging einfach nicht. Zwei Klassen reichen mir im Moment, insbesondere in anbetracht der Tatsache, dass ich in der 7. Klasse immer mehr übernehme und gerne im Kindergarten anfangen würde zu arbeiten.
Auch an der anderen Schule hat sich etwas verändert: meine Theater AG ist gestrichen - mangelndes Interesse. Allerdings werde ich dort jetzt wahrscheinlich das Patenschafts Programm z.T. übernehmen, was auch erheblich mehr Spass macht, da man nicht so sehr an den normalen Schulalltag gebunden ist.

Meine geliebten 10er


Lehrerzimmer


7. Klasse


Aber nicht nur in der Schule passiert viel, auch außerhalb.
Letzten Freitag bin ich mit Kathi ans Tote Meer gefahren. Genial! Bei 30grad im Schatten schwebten wir im Wasser wie auf einer Wolke. Oder so ähnlich. Vielleicht war jemand von euch ja schonmal dort und kennt dieses unbeschreiblich komische Gefühl auf dem Wasser zu schweben!? Und nicht nur das Wasser: Bestimmt hat jeder von euch schon einmal im Supermarkt oder Reformhaus oder wo auch immer diese "Tote Meer" wellness Packungen gesehen. Den Schlamm, der dort in kleinen Packungen zu horrenden Preisen verkauft wird, hatten wir in Massen vor uns - und haben auch gleich mal eine Ladung aufgelegt. Ich hatte schon lange nichtmehr so Babypopo glatte Haut... :-)





Das nächste Großereignis kam Sonntag. Hatte ich schon erwähnt, dass ich hier in einem Chor singe? Naja, jedenfalls hatten wir mit eben jenem Chor einen Auftritt - nicht vor Publikum, sondern vor einem Fernsehteam. BBC will an Weihnachten die Weihnachtsmesse aus Betlehem "live" übertragen, und wir sind Teil eben jenes Gottesdienstes. Ist ganz schön anstrengend so lange zu stehen und das gleiche Lied x-mal singen zu müssen. Aber so n bisschen aufregend wars schon - immerhin habe ich dem xxx-Direktor von BBC die Hand geschüttelt!!! :-O
Wahnsinn!

Gestern Abend waren wir schließlich noch auf einer arabischen (christlichen) Hochzeit. War ein Erlebnis! Die Menschen hier wissen noch, wie man Feste feiert... :-) Es gab sehr viel gutes Essen, eine schöne Braut, die zeitweise auf einer Art Tablett getragen wurde, viele tanzende Menschen, "habibi-Mucke" und vieles mehr.





Vielleicht komm ich nächstes Mal dazu noch na paar Fotos hoch zu laden und n bisschen mehr über die Hochzeit zu erzählen. Aber jetzt muss ich mich mal den Anderen zuwenden - wir sitzen in Talitha und die Anderen warten darauf, dass ich ihnen die Fotos von Ibrahims Geburtstag zeige...

Ich wünsch euch noch n schönen Abend!
W

Freitag, 19. Oktober 2007

Vier Tage Freiheit

So, hier also wie versprochen ein kleiner Bericht über unseren Urlaub!
Also, Freitag früh gings los, wenn auch etwas stockend. Freundlich, wie wir sind, wollten wir einen Tschechen mit nach Jerusalem nehmen – er arbeitet in Ramalah und hat sich die Gegend ein bisschen angeschaut. Als wir allerdings vor Talitha Kumi halt machten, um Wieland aufzusammeln, kam der Tscheche auf die glorreiche Idee ein Foto vom Checkpoint zu machen. Naja, es ist verboten Fotos von Checkpoints oder dem Militär zu machen und eben jener Tscheche tat dies stehend an dem höchst gelegenen Punkt der Straße, die nicht gerade wenig vom israelischen Militär befahren wird... „Schwups“ waren die Soldaten an seiner Seite und nahmen ihn auseinander; heißt, Durchsuchung des Handys, der Kamera, des Rucksacks, seiner Taschen etc. Es ist wahrscheinlich, dass er mindestens eine Nacht in der Zelle eines israelischen Gefängnisses verbracht hat.
Wir allerdings erreichten ohne weitere Komplikationen israelischen Grund und Boden und kamen schließlich an einem absoluten Traumstrand zwischen Ashqelon und Ashdot an.


Israel im Oktober... :-)


Als es dann gegen Abend doch etwas kühler wurde machten wir uns auf gen Süden zu meinem Cousin Till, der ca. 2km entfernt vom Gazastreifen in einem Kibbuz lebt und arbeitet.
Ehrlich gesagt hatte ich keine Ahnung, was mich dort erwarten würde, allerdings war ich dann doch überrascht, als ich mich in einer Art Feriendorf wiederfand. Das ganze Dorf sieht einfach aus wie ein großer Campingplatz und auch die anderen Freiwilligen dort (aus Deutschland und Südamerika) vermitteln eine gewisse Ferienlager Stimmung. Till und ein koreanisches Mädchen ausgenommen hatte niemand wirklich Ahnung von der Situation des Landes, in dem sie sich befinden, geschweige denn Interesse. Sehr irritierend! Naja, abends gings dann noch in den Dorf eigenen Pub – klein, aber ganz nett. Komisch war nur, dass wir plötzlich vier israelischen Soldaten gegenüber standen. Sie spielten fröhlich Billard, während ihre MGs lässig an der Wand lehnten – die plötzlich mit einem Lauten scheppern direkt neben mir um fielen. Da wir – wie man sich vielleicht denken kann – ein etwas anderes Verhältnis zum israelischen Militär haben, als die Menschen in diesem Kibbuz, fühlte ich mich von Anfang an nicht wirklich wohl. Es sollte aber noch schlimmer kommen. Gegen später saßen wir in einer recht gemütlichen Runde zusammen, als ein „echter“ Einwohner des Kibbuz sich zu uns setzte. Man muss wissen, dass wir es vermieden haben, Israelis zu sagen, dass wir aus Betlehem kommen – man weiß nie, wie sie darauf reagieren. Es kann leicht vorkommen, dass sie die Unterhaltung auf der Stelle beenden. Naja, nun meinte aber eines der deutschen Mädchen, sie müssten diesem jungen Mann brühwarm erzählen woher wir kommen und was wir dort machen. Alles, was wir mitbekamen, war, dass sie sich „angeregt“ über uns unterhielten, woraufhin für uns die Situation klar war und wir so schnell wie möglich gehen wollten. Allerdings folgte und eben jener junge Mann und es stellte sich heraus, dass er halb Palästinenser war und absolut davon begeistert, dass wir aus Betlehem kommen... :-)
Ich habe mich schon lange nicht mehr so dämlich gefühlt! Uns ist klar geworden, dass wir tatsächlich Schiss hatten! Aber warum? In erster Linie sind wir doch Deutsche, oder nicht? Und auch wenn wir in Betlehem wohnen, warum sollten wir das nicht sagen können? Und trotzdem haben wir uns schon im nächsten Hostel als Freiwillige aus Jerusalem ausgegeben. Warum? Keine Ahnung! Es ist einfach unglaublich schwer hier die eigene Position zwischen den Fronten zu finden.
So, ich denke wir alle drei waren mehr oder weniger froh, als wir wieder aufbrachen – obwohl wir Deutsche sind, sind wir schon so sehr in Palästina angekommen, dass wir uns – oder ich mich? - als Fremde fühlten; auch gegenüber den anderen Deutschen.

Wieland und Till




Unser nächstes Ziel war Tel Aviv. Was soll man dazu sagen? Nicht sehr aufregend. Ich habe Tel Aviv als eine absolut durchschnittliche Großstadt mit sehr wenig eigenem Flair erlebt. Wobei man gegen den Strand wirklich nichts sagen kann :-)

Ja, ich esse hier mit Stäbchen!!!

Naja, am nächsten Morgen gings auch schon weiter nach Haifa, wo wir uns in einem super gemütlichen Hostel einnisteten. Dort lernten wir auch gleich eine Kanadierin (Sarah) und einen Amerikaner (Sutten) kennen, mit welchen wir den Tag verbrachten. Haifa ist Multi Kulti, und trotzdem noch europäisch – allerdings nicht so sehr wie Tel Aviv, was sehr angenehm war. Man hat die Vorzüge des westliche Livestyle und trotzdem noch ein wenig arabische Kultur. Ach ja, und natürlich die Barhai Gardens. Barhai ist irgend eine super neue Religion und einer der - naja - Mitbegründer (?) dieser Religion liegt in Haifa in diesem wahnsinnigen Garten unter dem Tempel begraben. Sehr schön anzusehen, aber wir konnten leider nicht rein.

Darf ich vorstellen: "Schrabbi"





Abends wollten wir, die wir alle so überhaupt nicht begabt sind in diesem Bereich, Pasta kochen. Nur blöd, dass, als wir ins Hostel zurück kamen, zwei Italiener am Herd standen... :-) Wir kamen noch zu unserer Pasta – Pasta auf italienischem Art. So wurde unserer Runde also immer größer, bis wir schließlich mit der ganzen Bande noch das Nachtleben Haifas erkundeten.




Hier sitzen wir noch gemütlich beim Vorglühen...


Den nächsten Tag verbrachten wir ganz gemütlich am Strand südlich von Haifa und starteten gegen Abend wieder gen Jerusalem – das wir allerdings nur mit Schwierigkeiten erreichten. „Schrabbi“ verlor Kühlwasser, was dazu führte, dass wir immer wieder Zwischenstopps mit qualmender Motorhaube einlegen mussten um Wasser nachzufüllen. Ein bisschen Abenteuer zum Schluss muss halt doch sein...

So inzwischen sind schon wieder ein paar Tage vergangen – wahrscheinlich mit die härtesten seit ich hier bin. Meine Schüler benehmen sich wir Irre; ich frage andere Lehrer um Rat, die daraufhin den Schülern damit drohen von der Schule geschmissen zu werden oder mir Vorwürfe machen, ich sollte doch bitte meinen Unterricht interessanter gestalten – Tipps haben sie allerdings keine. Sehr Produktiv! Dazu kommt, dass es hier langsam kälter wird, was ohne Heizung in meiner Wohnung nicht so ganz angenehm ist. Ich werde wohl doch umziehen. Und, last but not least, geht mir diese, wie wir sie nennen, „habibi-Mucke“ (habibi=Schatz, darling) so langsam gewaltig auf den Geist – das ist die Musik, die hier überall (!!!) und immer (!!!) gespielt wird.
Naja, bin n bisschen gefrustet im Moment, aber ich denke, das liegt auch an der Erkältung, die mich gerade plagt – wird schon wieder!

Also, ich hatte ne schöne Reise und bin wohlbehalten wieder zu Hause angekommen, auch wenn ich mal wieder ne Mütze Schlaf gebrauchen könnte. In den letzten Tagen habe ich dann doch den ein oder anderen Abend im Vinzantios verbracht...

Liebe Grüße, W.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Wieder "zu Hause"...

So, bin wieder im Lande! Die Reise war sehr schoen/aufregend/komisch/verwirrend... Dummerweise habe ich im Moment überhaupt keine Zeit mehr zu schreiben, da ich bei Kathi bin und wir besuch aus Kanada haben. Sarah haben wir in einem Hostel in Haifa kennen gelernt...
Naja, mir geht es jedenfalls gut und der Alltag hat mich schon wieder fest im Griff.

An dieser Stelle wollte ich euch eigentlich auch nur kurz informieren, dass ich Rundmails schreibe - falls jemand noch nicht im Verteiler ist und es gerne wäre, bitte melden! Außerdem gibt es auf der Seite von Peer ("Blogs anderer Freiwilliger") noch mehr Bilder - nicht unbedingt von mir, aber von der Gegend und, naja, seiner Arbeit und so; einfach mal stöbern, wenn ihr Lust habt.

Lg, w

Montag, 8. Oktober 2007

"Einmonatiges"

So, der erste Monat ist rum!
Ging verdammt schnell. Wenn die kommenden Monate auch so raned vorbei gehen muss ich mir echt sorgen machen, wie ich alles schaffen soll, was ich mir vorgenommen habe!
Naja, aber jetzt erstmal zur letzten Woche - in der, wer hätts gedacht, schon wieder einiges passiert ist...
Also, Montag ging natürlich die Schule wieder los und der Alltag ging seinen gewohnten Gang. Allerdings war Dienstag Salamehs Geburtstag (mein Gastvater). Es gab einen gemeinsamen Lunch mit allen Lehrern; allerdings war ich wie an jedem Dienstag in Betlehem an der Schule und als ich schließlich in Beit Sahour ankam, war kein Mensch weit und breit zu sehen. Man muss wissen, dass Von Betlehem Beit Sahour genau die gegengesetzte Richtung in Bezug auf mein zu Hause ist... Also erkundete ich zum ersten Mal die (eigentlich kaum vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel - Bus von Beit Sahour nach Betlehem, dann mit einem Sammeltaxi zur größten Kreuzung in Betlhem und von da aus wiederrum mit dem Sammeltaxi nach Beit Sahour - dierekt vor meine Haustür. Ist echt super praktisch, da diese Taxis echt günstig sind (2schekel) und eigentlich immer fahren - tagsüber. Sobald die Sonne unter geht sollte man die Nummer eines Taxifahrers haben... :-)
Naja, Donnerstag Abend (Freitag ist frei) gab es dann einen kleinen "Geburtstags-Barbecue" mit der ganzen Sippe.

War ganz gut mal zu erfahren, wer denn alles wie zur Familie gehört...
Innerhalb der Woche ist auch ein kleines Problem aufgetreten: Ich hatte keine einzige subere Hose mehr, auch, da die Waschmaschine meiner Gastfamilie gleich mal eine meiner Hosen ruiniert hatte :-( Jedenfalls habe ich mich Freitag mit einer Freundin (Schwester einer Schülerin) in Betlehem getroffen zum Shopping! Nun muss man wissen, dass Betlehem sehr Muslimisch ist im Vergleich zu Beit Jalla (wo ich wohne) und Beit Sahour. Man wird sehr intensiv beäugt... Ich habe mich zum ersten Mal richtig unwohl gefühlt! Schließlich sind wir dann doch noch nach Beit Sahour gefahren, wo ich letztendlich auch noch an meine Ziel gekommen bin! Kleidung ist hier ja sooo billig! Das ist übrigens jene Freundin (Emilie):

So, Samstag wieder ganz normal Schule, allerdings mit einer Einladung zum Barbecue (das machen die hier die ganze Zeit) mit der 9. Klasse bei einer Schülerin. Nachdem ich mich mit Kathi getroffen hatte sind wir gemeinsam mit ihrem "schrabbel-Auto", wie sie es nennt :-), zu jenem Mädchen gefahren. Es war wie immer, wenn man mit Jugendlichen oder Kindern hier zu tun hat, extrem laut. Besondesr, als ein Feuerwerkskörper in der Hand eines Jungen explodiert ist... Riesen Trubel, aber viel scheint nicht passiert zu sein; ausser, dass ich im ersten Moment dachte, mir wär das Trommelfell geplatzt :-) Danach gings noch wie fast jeden freien Abend ins Vinsantios - eine gemütliche "Kneipe" mit Sofas und Argile (Schischa).
Gestern war ich nochmal mit den "Volis" (Volunteers) von Talitha (Sarah, Peer, Wieland, Anna) in Jerusalem.

Wieder mal durch die wahnsinnige Altstadt marschiert. Es gibt große Unterschiede zwischen den verschiedenen Vierteln (arabisch, jüdisch, christlich, armenisch), die sich z.T. sehr krass voneinander unterscheiden. Es kann vorkommen, dass man nur eine Gasse verlässt - zuvor befand man sich in einer ruhigen, suberen Nebenstraße des jüdischen Viertels - und plötzlich findet man sich mitten auf einem arabischen Markt wieder. Interessante Erfahrung :-).
Verlässt man allerdings die Altstadt, findet man sich schnell in einer relativ normalen Großstadt wieder. War jedenfalls ein interessanter, wenn auch sehr anstrengender, Tag.



So, jetzt werd ich wohl mal langsam aufbrechen - hab ne, naja, mehr oder weniger anstrengende Woche vor mir. Bis Donnerstag haben wir noch Schule, dann gehts ab gen Westen! Fahre bis Dienstag mit Kathi und Wieland mit oben erwähntem "schrabbel-Auto" (der Name beschreibt es schon ganz gut... :-) ) n bisschen durch Israel. Warsch. Tel Aviv und Haifa und wos uns sonst noch so hin treibt. Außerdem werden wir meinen Cousin Till besuchen. Aber das kann ich ja alles erzählen, wenn ich wieder hier bin!

Gute Nacht!
w

Dienstag, 2. Oktober 2007

Party!!!

Ja, man höre und staune: Ich war auf einer richtigen Party in einem richtigen Club! Ja, auch hier gibt es sowas! Und es war sooooo schöööön! Auf einem eigentlich für Touries gedachten Gelände (sind ja nichtmehr soooo viele...) steht ein Gebäude, in dessen Dachgeschoss sich ein süßer, kleiner Club befindet. Eine kleine europäische Insel im großen arabischen Meer! Ich sah Miniröcke, weit ausgeschnittene Tops, junge Frauen, die noch nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs waren, Pärchen, die tanzten.... - Ach ja, ein paar Regeln gibt es hier aber schon: Der Mann muss die Frau zum tanzen auffordern und die Frau bestimmt, wann Schluss ist. Der Mann muss theoretisch bis zum bitteren Ende weiter tanzen. Und, was sehr angenehm ist, man berührt sich kaum beim tanzen. Man wird einfach nicht "unsittlich angefasst" - eine gewisse Distanz ist immer gewahrt.
Es war einfach genial - endlich mal wieder richtig ausgelassen sein, ohne sich großartig Gedanken machen zu müssen; und vor allem: tanzen bis zum Morgengrauen! Ich denke einige von euch wissen, dass das überlebenswichtig für mich ist... :-)
Liebe Grüße aus dem immer kälteren Nahen Osten (geschätzte 25grad tagsüber), W