Diesen Beitrag habe ich frecher Weise aus dem Blog von Fabian kopiert:
Me’a She’arim
11. Dezember 2007
Gestern, am vorletzten Tag des Chanuka-Festes habe ich mit einer kleinen Gruppe das wohl bekannteste orthodoxe bis ultraorthodoxe Viertel in Jerusalem besichtigt und dabei einiges über die Gesellschaftsstruktur Israels erfahren. Offenbar kann der Staat doch froh sein, die Palästinenser zu haben, weil der Konflikt mit denen die innerpolitischen Spannungen weniger wichtig erscheinen lässt. Wie tief der Graben zwischen Säkularen und Orthodoxen (und nicht zuletzt den verschiendenen orthodoxen Gruppierungen untereinander) ist, ist mir erst gestern klar geworden.
In Me’a She’arim herrscht eine strikte Kleiderordnung, auf die auch mit Schildern hingewiesen wird. Sprich, Frauen haben lange Kleider zu tragen und ihr Haupthaar möglichst zu verbergen. Vorausgesetzt, man kommt überhaupt weit: wir kamen nicht bis in den historischen Kern des Viertels, weil zwischendurch einige Anwohner lautstark ihren Unmut über unsere (Gruppenstärke leicht über 10 Leute, was schon auffällig und unanständig ist) Anwesenheit geäußert haben. Ein Teilnehmer wurde von einem Ei (roh) getroffen. Mahlzeit!
Hinterher, das muss der Fairness halber erwähnt sein, kam ein anderer Einheimischer zu uns, der das Geschehen beobachtet hatte und entschuldigte sich für das Verhalten der Eierwerfer. Die Leute in den Läden, an denen wir vorbeikamen, waren alles in allem auch eher zuvorkommend, aber das ist nunmal nicht das, woran man sich hinterher als erstes erinnert. Interessant war es auf jeden Fall.
Glücklicher Weise habe ich an dieser interessanten Tour auch Teil genommen.
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1 Kommentar:
Hi Wiebke, =)
danke für deine Glückwünsche und den Eintrag auf meiner Pinnwand =) hat mich gefreut =).
Eigentlich is das ja schon was tolles, man kann Freundschaften via Internet um die ganze Welt herum pflegen =)... das is scho ganz schön geschickt und bequem =P
Ganz liebe Grüße,
Toba
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